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Es werden Posts vom September, 2024 angezeigt.

6. Etappe: Rieti – Rocca Sinibalda (20 km, *, 5:45 h, ↗ 455 m 289 m ↘)

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  erstes Ziel Donnerstag, 25.9.2025 Gegen 10.00 Uhr starten wir unsere erste Tour. Über Baustellen gelangen wir zur Brücke über den Velino, noch einige Zeit am Asphalt bis zur Quelle Fonte Contorella, dann zweigt der Weg bald auf einen Wiesenweg ab. Teils neben der Straße und teils abseits gelangen wir zu einem relativ neuen Betonviadukt – eine der wichtigsten  Wasser-versorgungseinrichtungen für Rom. Wir folgen den Wegweisern. Nach einigen Höhenmetern kommt es uns komisch vor, im Reiseführer war die Rede von einem durchwegs flachen Weg. Ein Blick auf die App zeigt, dass wir auf einem anderen Weg sind. Über Belmonte in Sabina erreichen wir unser Ziel – die Höhenmeter sind bereits hinter uns und wir können flach oder leicht abwärts in Rocca Sinibalda einmarschieren. Beim Weg gemäß Reiseführer ist der Anstieg am Ende der Tour. Den Schlüssel zu unserem Appartement finden wir über „Telefonkonferenz“ in einer Schlüsselbox mit Code – eine nette kleine renovierte und adaptierte Woh...

7. Etappe: Rocca Sinibalda – Castel bzw. Colle di Tora (16,5 km, *, 4:50 Std., ↗ 326 m 331 m ↘)

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Castel di Tora Freitag, 26.9.2025 Heute starten wir etwas früher. Der erste Teil des Weges führt bergauf auf Asphalt, der aber bald in einen Schotterweg mündet. In Tomassella kommen wir auf die Asphaltstraße – Kaffee in der Bar an der Ecke. Nach einigen Kilometern biegen wir dann in eine Seitenstraße ein, wo wir dann bald auf Schotter- und Wald- und Wiesenwegen weitergehen. An einem Aussichtspunkt (Hornissennest unter der Sitzbank) genießen wir erstmals den Blick auf die Staumauer und den See sowie den Ort Posticciola. Der Ort wird größtenteils als Heimatmuseum präsentiert – wir schlendern durch die engen Gassen – sehr gepflegt und renoviert. Für Mittagessen (11:30 Uhr) ist es uns noch zu früh. Durch Wiesen und Wald geht es zur Ponte vecchio und dann zur Staumauer – Rast und Jause an der Ponte, zur Straße und Staumauer geht es steil bergauf. Auf der alten Asphaltstraße, die in der Mitte des Weges unterbrochen ist, wandern wir verkehrsfrei an der Ostseite des Stausees nach Castel di To...

8. Etappe: Colle di Tora – Orvinio (15 km, ***, 5:00 Std., ↗ 765 m 525 m ↘)

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Orvinio Samstag, 27.9.2025 Nach unserem Frühstück in der Bar (3 Kaffee mit 3 Cornetti um € 7,10 und 3 Flaschen Wasser als Geschenk) starten wir kurz nach 9:00 Uhr unsere Tour. Wir fürchten uns vor dem langen und steilen Anstieg. Zunächst führt uns die Asphaltstraße wieder zurück Richtung Castel di Tora, dann führt eine Betonstraße ziemlich steil bergauf. Auch wenn wir bei umliegenden Nebelschwaden starten, zieht uns bald die Sonne hinauf und wir genießen herrliche Rückblicke auf den Stausee und unseren zurückgelegten Weg. Als wir den Anschluss an den Pilgerweg finden, ist alles halb so schlimm. Der Großteil des steilen Weges führt durch den Wald bis wir dann auf herrlich grünes Almgebiet kommen. Vor dem Ort folgen wir abweichend von der Routenplanung im Buch der Markierung und sparen uns wohl ein Stückchen. Der Ort Pozzaglia Sabina ist enttäuschend, nicht einmal die Bar hat geöffnet. Wunderschöner meditativer Weg nach Santa Maria di Piano – Ruine einer romanischen Abtei. Das letzte S...