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Anreise und Einstimmung
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In den frühen Morgenstunden erreicht
mich eine Benachrichtigung der ÖBB: Der Anschluss
wird nicht erreicht - am Fahrplan werden bereits in Tarvis dreißig Minuten
Verspätung angezeigt. Ich gehe am Bahnhof zum Schalter und buche auf unseren
nächsten Anschluss um, der eine Stunde später wegfährt. In Udine gibt es die große
Überraschung: Der Zug fährt pünktlich ein, obwohl die Anzeige im Zug noch immer
die Verspätung anzeigt. Auch in Venedig Mestre kommen wir pünktlich an, nur
unsere Tickets sind leider storniert, wir können den ursprünglich gebuchten Zug
nicht nehmen. Wir trinken einen Kaffee zum Trost – es ist ja nur eine Stunde
später! Am Bahnsteig zeigt die Anzeige kurz vor unserer planmäßigen Abfahrt 25
Minuten Verspätung an - noch kein Grund zur Panik, wir hatten ursprünglich eine
Stunde Zeit für den Umstieg. Leider hat sich dann die Verspätung auf 57 Minuten
aufgeschaukelt. Im Zug ist es mir gelungen, die noch fehlenden Tickets über Trenitalia
zu besorgen. Der Anschluss nach Spoleto hat Dank der Intervention der
Zugbegleiterin ein paar Minuten gewartet. Gott sei Dank waren auch die Züge am
gleichen Bahnsteig vis a vis. Ein Stein ist mir vom Herzen gefallen - der
nächste und letzte Zug eine Stunde später wäre nur bis Terni gegangen und weiter
hätten wir mit dem Bus mit kurzer Umsteigezeit weiterfahren müssen. Geplante Ankunft
wäre in diesem Fall erst nach Mitternacht gewesen. In Spoleto sind wir pünktlich
um 22:37 ausgestiegen, der Fußweg zum Hotel hat uns gutgetan.
Unterkunft:
Hotel Clerici am Rande der Altstadt mit Blick auf die Burg. Hotel ist zwar ein bisserl
in die Jahre gekommen, aber keine schlechte Adresse für eine Nacht, vor allem
bei ungewisser Ankunftszeit – 24h-Rezeption.
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